Der perfekt gepackte Rucksack

Tipps für das richtige Packen und was unbedingt in den Rucksack gehört!

Die richtige Planung einer geeigneten Tour nach Umgebung und Wetterlage, welche im Rahmen der Ausdauer, Trittsicherheit und tlw. Schwindelfreiheit für aller TourteilnehmPerfekt-gepackter-Rucksacker liegt, ist sehr wichtig im Outdoorbereich. Mindestens genauso wichtig ist aber auch der Rucksack und was man notwendigerweise dabei haben muss – egal ob Gebirge, Wildnis oder in heimischer Landschaft. Wir haben für Dich einige Tipps zusammengestellt, was grundsätzlich und wie in den Rucksack gehört – um für alle (unvorhergesehenen) Ereignisse bestens ausgerüstet zu sein.

Rucksäcke der neuen Generation: ergonomisch und komfortabel! Grundsätzlich vorab: ist dein Rucksack auch nach längerem Tragen noch bequem? Inzwischen haben Hersteller von Rucksäcken sehr viel entwickelt, um das Tragen des Rucksackes so komfortabel und ergonomisch wie möglich zu gestalten. Wichtig ist beim Tragen, dass der Rucksack auf der Hüfte sitzt und der Brustgurt geschlossen ist, dann wird das Gewicht von den Schultern genommen und der Rucksack um einiges angenehmer zu tragen – auch über längere Strecken! Hilfreiche Rucksacktips findest du im Internet bei fast allen Qualitätsherstellern, zum Beispiel bei Deuter.

Darüber hinaus bieten nahezu alle namenhafte Ausrüsterfirmen wie Deuter, Mammut, Tatonka, Vaude etc. für Frauen und Männer unterschiedliche Rucksäcke an, welche die anatomischen Unterschiede der Geschlechter hinsichtlich Körperstruktur berücksichtigt und zudem eine hohe Verarbeitungsqualität, Regendichtigkeit und Funktionalität besitzen. Qualität hat ihren Preis, aber dein Körper, insbesondere dein Rücken, wird dir diese Investition danken.

Das richtige Rucksackvolumen:

Für 1 – 2 Tagestouren eigenen sich Trekking- oder kleine Tourenrucksäcke mit 20 – 35 Liter Fassungsvermögen. Bei längeren Touren sollten größere Fassungsvolumina ab mind. 40 Liter gewählt werden, die das nötige Equipment optimal verstauen können.

Doch was muß in den Rucksack eingepackt werden? 

Arbeiten wir uns von unten nach oben im Rucksack vor:

Bodenfach: hier gehören z. B. Wechselwäsche, -socken und –kleidung, Regenjacke, ggf. auch Regenhose rein. Wichtig ist auch eine Regenhülle für den Rucksack, die den Rucksack samt Inhalt bestens bei starkem Regen vor Nässe schützen. Falls benötigt, ist das Bodenfach auch der ideale Platz für Schlafsack. Wenn das Bodenfach mit leichten Sachen, wie Textilien, gut gefüllt ist, hat dies den Effekt, dass durch die Versteifung das Tragesystem insgesamt das Tragen des Rucksacks komfortabler macht.

Hauptfach und Seitentaschen: hier gehören vor allem zuerst schwere Gegenstände direkt an die Rückenseite im Rucksack verstaut (z. B. Ersatz- oder Wechselschuhe, Trinkflaschen - wenn keine aufgesetzte Seitentaschen vorhanden sind) und den restlichen Platz mit leichten, voluminösen Dingen z. B. Wechselkleidung, Energieriegel aufgefüllt. Grundsätzlich gilt: schwere Sachen werden - direkt am Rücken und mittig getragen - als weniger schwer empfunden. Zudem unterstützt dies die Sicherheit, da hin und her schwankende Gegenstände in und am Rucksack gerade in unwegsamen Gelände eine Gefahr für die eigene Sicherheit und andere darstellen können. In die Seitentaschen bzw. leicht zugänglichen Seitenfächer können Erste-Hilfe-Set, Regencape, Multitool oder Outdoormesser etc. verstaut werden, die in greifbarer Nähe sein müssen.

Wechselkleidung: nicht zu viel und nicht zu wenig einpacken! Richte dich bei der Auswahl der Wechselkleidung auch auf Wetterumschwünge und geographische Wettereinflüsse ein. Denn die Temperaturen beispielsweise in der Höhe und am Gipfel können auch bei sommerlichen Temperaturen und Gebieten erheblich kälter sein. Langarmshirt, Fleecejacke und Windjacke bzw. Windstopper- oder Softshell-Jacke – am besten mit Kapuze - sind zu empfehlen. Mütze und Tuch, aber auch Schlauchschals sind sehr hilfreich für Hals und Kopf vor kalter Witterung zu Schützen. Eine lange, wärmere  bzw. windundurchlässige Softshell-Hose sowie Socken zum Wechseln sollten ebenfalls nicht fehlen.

Deckelfächer: Die meisten neuen Rucksäcke haben eine innere und eine äußere Tasche im Deckelfach. Die innere Tasche dient zum optimalen Verstauen von Wertgegenständen z. B. Geld, Ausweis, Handy, etc. Im äußeren Deckelfach ist Platz für Wanderkarte, GPS-Sender, Kompass, Sonnenschutzcreme, Sonnenbrille, Papiertaschentücher etc. welche schnell erreichbar sein sollen.

Wenn du Trekkingstöcke mitnehmen möchtest und gerade nicht verwendest, sollten diese immer eingeschraubt fest an den dafür vorgesehenen Schlaufen am Rucksack angebracht werden. In der Regel gibt es auf jeder Seite eine obere und untere Schlaufe, sodass die Stöcke fest am Rucksack anliegen und nicht baumeln können.

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